Helfen 2.0: mt-g unterstützt erste Projekte auf betterplace
Seit 2009 ist mt-g als unterstützendes Unternehmen auf der webbasierten Charity-Plattform betterplace.org im Internet präsent.
Betterplace ist ein Marktplatz für soziale Projekte. Im virtuellen Raum treffen Menschen, die helfen wollen, direkt auf Menschen, die Hilfe brauchen - weltweit. „Jedes Projekt, ganz gleich wie groß oder klein es ist, hat eine Chance, einen Spender oder Unterstützer zu finden. Das einzige, was benötigt wird, ist ein Internetzugang, das ist beeindruckend,“ so Gerlinde Bendig, die als Geschäftsführerin von mt-g stellvertretend auf der Charity-Plattform betterplace in Kontakt mit den einzelnen Verantwortlichen der unterstützenden Projekte steht. Betrieben wird betterplace.org von „betterplace gemeinnützige Stiftungs-GmbH“ mit Sitz in Berlin. Die Stiftung garantiert, dass 100 Prozent der gespendeten Gelder direkt bei den Bedürftigen ankommen. Zum Jahreswechsel wird sich betterplace in eine gemeinnützige Aktiengesellschaft umwandeln. Bereits nach 18-monatigem Bestehen konnten für 650 Hilfsprojekte aus 90 Ländern im Durchschnitt weit über 1.000 Euro über die Plattform generiert werden - ohne jedes Marketingbudget.
Surfen auf der guten Welle
Unter dem Link http://de.betterplace.org/companies/mt-g ist mt-g auf betterplace zu erreichen. „Es ist sehr schön zu sehen und auch in den Briefen zu lesen, wie unsere Gelder vor Ort eingesetzt werden“, freut sich Gerlinde Bendig. Durch die aktuellen Spenden kann u. a. in Kürze in der ländlichen Gemeinde Adetikopé nördlich der togolesischen Hauptstadt Lomé, wo es bisher weder eine Strom- noch eine ausreichende Wasserversorgung gibt, mit dem Bau einer dringend benötigten Zisterne begonnen werden. Profitieren sollen davon die Kindergarten- und Schulkinder des Projektes Avenir-Togo e.V. ebenso wie viele Bewohner aus der unmittelbaren Umgebung, welche dringend Wasser für den Anbau von Obst und Gemüse benötigen
Bildung als Ausweg
Wie in den meisten von mt-g ausgewählten Projekten stehen Kinder und die Hilfe zur Selbsthilfe im Mittelpunkt der Aktion. In Togo werden mithilfe des Wassers nicht nur die eigene Ernährung gesichert, sondern mit den bescheidenen Verkaufserlösen auch der Kindergarten und die kleine Grundschule unterhalten. “Bildung ist ein hervorragender Weg, dem Armutskreislauf zu entkommen“, begründet Gerlinde Bendig die Auswahl der Projekte. Doch nicht nur in Afrika ist Hilfe nötig. Die Pfiffiküsse, eine private Elterninitiative in Nürnberg, die komplett auf Spenden angewiesen ist, freut sich über die Finanzierung der neuen Gartenmöbel, die den Kindern nun ermöglicht, auch draußen zu spielen und zu essen. Nicht immer so plakativ, aber genauso nötig sind Gelder für Verwaltungsarbeiten. Hier konnte mt-g der Berliner Schülerhilfe Rollberg, die sozial benachteiligte Kinder bei der Bewältigung ihrer Hausaufgaben ehrenamtlich unterstützt, die Verwaltungsaufwendungen erstatten.
Gesponsert wird von mt-g außerdem noch das Projekt „Lernen mit weltweitem Horizont“, wo Schüler und Schülerinnen an Schulen in Berlin und Brandenburg spannende Unterrichtstage zu globalen Zusammenhängen und anderen Kulturen erleben, sowie ein Projekt in Zimbabwe, das sich um die Trinkwasseraufbereitung für ein Kinderdorf zur Vermeidung von Seuchen bemüht. Mitarbeiter und Kunden sind herzlich eingeladen, einmal vorbeizuschauen, Kontakt aufzunehmen und so am sozialen Netzwerk mitzuknüpfen.