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mt-g goes IDS 2021 – Warum sich Messebesuche lohnen

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Business as usual und doch irgendwie anders – so könnte man die diesjährige Dentalmesse IDS in Köln wohl beschreiben. Irgendwie anders durch Hygienestandards wie Maskenpflicht und Mindestabstand, aber nichtsdestotrotz eine unverwechselbare Möglichkeit, bereits bestehende Kundenbeziehungen zu pflegen, neue Kontakte zu knüpfen und uns selbst über alle Neuerungen in der Dentalbranche zu informieren. Das haben wir uns nicht entgehen lassen und wollen unsere Erfahrungen teilen. Bereit? Los geht’s!

 

22. September 2021 – Aufbruch nach Köln

Wir waren dieses Mal mit gleich fünf Mitarbeitenden vertreten: mit den Kollegen Enrique Guzzetti, Catherine Schwarz und Anastasia Simon aus dem Kundenmanagement, unserem Qualitätsmanager Samuel Aubin sowie mir, Lilli Ostwald, als direktem Draht in das Projektmanagement des Teams Dentaltechnik und Zahnmedizin.

Bereits um 07 Uhr in der Früh fuhren wir am Mittwoch von unserem Headquarter in Ulm los. Fix noch alle Messematerialien wie brandneue Visitenkarten und Infomappen eingepackt und dann auf nach Köln. Zwar noch etwas müde, aber doch schon in freudiger Aufbruchstimmung!

 

Die IDS – Fakten, Zahlen, Infos

Doch was genau ist überhaupt die IDS? Und warum ist sie für uns als Dienstleister für medizinische Fachübersetzungen so interessant?

Die IDS (Internationale Dental-Schau) findet üblicherweise im 2-Jahres-Rhythmus statt. Dieses Jahr vom 22. bis 25. September, nachdem sie letztes Jahr coronabedingt leider ausfiel. Vertreten sind vor allem Hersteller, Unternehmen sowie Verbände und Institutionen mit direktem Bezug zu dentalmedizinischen und -technischen Erzeugnissen und Einrichtungen. Für uns ist sie deshalb seit Jahren ein Pflichttermin. Auf der IDS konnten wir bisher immer nicht nur alte Bekannte wie unsere Kunden endlich wieder einmal persönlich sehen, sondern auch uns selbst auf den neusten technischen Stand bringen. Und geboten wurde auch dieses Mal eine ganze Menge.

Doch vorab noch ein Thema, das natürlich auch diese Messe bewegte: Wie kann eine Veranstaltung mit so vielen Teilnehmern coronakonform gestaltet werden? Nachdem die IDS bereits letztes Jahr wegen zu hoher Fallzahlen ausfallen musste, bekam ein umfassendes Hygienekonzept, mit dem sich alle Besucher sicher fühlen, oberste Priorität.

Einlass wurde nur mit vorheriger Registrierung gewährt und auch nur unter Einhaltung der 3G-Regel. Überall im Inneren herrschte die medizinische Maskenpflicht, die auch von Ordnern überwacht wurde. Lediglich draußen sowie auf den Ständen durften Besucher ihre Masken abnehmen. Viele von ihnen entschieden sich dennoch, die Maske ununterbrochen aufzubehalten und dies, obwohl seit dem 20. September in Nordrhein-Westfalen Lockerungen gelten.

 

Ankunft in Köln – los geht’s!

Gut angekommen mussten wir nur noch eines klären: im Team oder auf eigene Faust? Da wir dieses Jahr nicht mit einem eigenen Stand anreisten, bewaffneten wir uns mit unserem Wissen und genügend mt-g-Infomappen und waren ready to go.

 

Wir entschieden uns dazu, uns für die meiste Zeit aufzuteilen, damit jeder von uns den Fokus auf seinen eigenen Arbeitsbereich legen konnte. Es gab aber auch Angelegenheiten, in denen wir lieber als Team kooperierten, so auch bei der wohl angenehmsten Messebeschäftigung:

 

Kundenbesuche

Auf einer Messe? Die meisten denken bei einer Messe wohl eher an Geld, Geschäfte und Gewinn. Doch für uns liegt ein Hauptaugenmerk auf der engen Bindung und der bestmöglichen Kundenbetreuung. Deswegen war es uns wichtig, unsere bestehenden Kunden zu treffen und uns mit ihnen über unsere Zusammenarbeit und weitere Verbesserungen zu unterhalten.

 

Ein definitives persönliches Highlight von mir war es, die Übersetzungen, die ich tagtäglich als Projektmanagerin betreue, in „freier Wildbahn“ zu sehen – auf riesigen Plakaten, imposanten Ständen und in den Händen vieler Messerbesucher als Infomaterial. Zudem kamen im persönlichen Gespräch auch Themen wie die Umsetzung der anstehenden MDR auf, die wir als Experten nur zu gerne aufgriffen.

Doch selbstverständlich interessierte uns nicht nur der Status quo unserer Kunden, sondern auch die vorgestellten Innovationen der Branche.

 

Schwerpunkte der Messe

Seien es CAD/CAM-Technologien, 3D-Druck, Legierungen, Instrumente, Sterilisationsmittel, UV-Geräte, Schutzmaterialien und und und – auf der IDS war all das präsent, was den zahnmedizinischen Alltag bestimmt.

Für uns als Dienstleister für medizinische Fachübersetzungen ist es besonders wichtig, nicht nur die Texte, die wir zur Übersetzung bekommen, weiterzubearbeiten, sondern auch ein besseres Verständnis für die Thematik an sich zu bekommen.

Brandaktuell vor dem Hintergrund von COVID-19 ist die Schutzausrüstung für Dentalpersonal in den Praxen und Laboren. Aufgrund der weltweiten Pandemie und der Erkenntnis, dass Aerosole, die sich auch in zahnärztlichen Praxen täglich verteilen, die Pandemie vorantreiben, brachten viele Hersteller innovative Bekämpfungsstrategien zu deren Eindämmung auf die Messe mit.

Von verbesserter Schutzkleidung über virentötende Mundspülungen bis hin zu Geräten, die die entstehenden Dämpfe direkt sichtbar machen oder sogar gleich absaugen, präsentierten sie eine Vielzahl an wirksamen Strategien, auf denen der Fokus ohne die Pandemie wahrscheinlich nicht gelegen hätte.

Ein anderes zentrales Thema der Messe war die Weiterentwicklung und -verbreitung von 3D-Druck in zahnärztlichen Praxen und Dentallaboren. Zwar besteht die Technik des 3D-Drucks schon seit Jahren. Dennoch hat sie sich in der Dentalbranche trotz ihres breitgefächerten Einsatzgebietes für die Anfertigung von verschiedensten Materialien noch nicht etabliert. Wir ließen uns das auf der IDS anhand von zwei Faktoren erklären:

Zum einen sei ein 3D-Drucker sehr kostspielig und zum anderen benötigen nicht alle Praxen und Labore eine so große Menge an Ausdrucken, dass die Anschaffung rentabel wäre. Auf der Messe wurden daher Lösungsansätze präsentiert, die vor allem kleinere, kompaktere sowie kostengünstigere Geräte umfassten. Es war interessant zu erfahren, wie die Hersteller dies jeweils ermöglichen und es bleibt spannend abzuwarten, ob sich diese Technik in den kommenden Jahren auch in kleineren Betrieben etablieren wird.

Auch bei den unzähligen Instrumenten und Praxiseinrichtungen lohnte sich ein zweiter Blick, kennt man sie doch selber nur zu gut vom letzten Zahnarztbesuch. Bleibt nur zu hoffen, dass auch die eigene Praxis auf dem neusten Stand der Technik ist!

 

Hat es sich gelohnt?

Business as usual und doch irgendwie anders – diese Phrase vom Beginn meines Beitrags beschreibt die diesjährige IDS wohl am treffendsten. Die Maskenpflicht und der Mindestabstand gehören mittlerweile zum Alltag. Viele empfanden beides nicht als störend, sondern im Gegenteil als einen extra Sicherheitsfaktor.

In vielen Gesprächen wurde deutlich, dass es bei den Ausstellern und Ständen dieses Mal eher nicht um „Masse statt Klasse“ ging wie in den Jahren zuvor. Die Durchgänge waren übersichtlicher und man konnte sogar mal einen Sitzplatz in einem der Cafés erhalten. Viele Teilnehmer schilderten uns, dass die Qualität der Besuche und Gespräche an den Ständen deutlich zugenommen hat. Wir können das nur bestätigen.

Da dieses Jahr insgesamt weniger Aussteller und Teilnehmer vertreten waren, hatte man genug Zeit, um sich mit den Anwesenden vor Ort angenehm zu unterhalten. So wurden auch mal Themen außerhalb des reinen Geschäftsalltags angesprochen und anstatt von Stand zu Stand zu hetzen, konnte man sich dieses Mal umfassend über Neuerungen und Innovationen informieren.

Dadurch konnten wir uns viele verschiedene Stände besser anschauen, mit den Ausstellern ins Gespräch kommen und so auch mehr von Neuerungen und bestehenden Techniken erfahren.

Und auch für uns als Team in dieser Konstellation – Kundenmanagement, Qualitätsmanager und Projektmanagement – war es eine spannende und lohnenswerte Erfahrung. In den drei Tagen, die wir zusammen die Messe besuchen konnten, erlaubte uns vor allem die Kombination aus den drei unterschiedlichen Fachbereichen nicht nur auf die Wünsche und Bedürfnisse unserer bestehenden Kunden optimal eingehen und alle Fachbereiche direkt vor Ort abdecken zu können, sondern auch von dem gegenseitigen Wissen der anderen zu profitieren und damit persönlich zu wachsen.

 

Für die mt-g daher ein ganz klares Fazit: Wir kommen gerne wieder! Die IDS ist und bleibt für uns ein wichtiger Fixpunkt im Messekalender. Wir sind gespannt, unter welchen Rahmenbedingungen die nächste IDS stattfinden wird und sagen:

Bis zum nächsten Mal, wir sehen uns zwischen dem 23. und 28. März 2023 in Köln!

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